Polizeiruf

Der Polizeiruf von Sonntag, den 29.09.2013, war in meinen Augen etwas, das es so früher (oder damals 😉  ) nicht im Ersten gegeben hätte.

Mal davon abgesehen, dass die Szene, in der Ella Werken, die Mutter von Lara, vom Jeep an- und überfahren wird, so ausführlich und „blutrünstig“ wie Final Destination gezeigt wurde, fand das ganze eben auch noch auf einem öffentlich-rechtlichem Sender statt und dann auch schon um 20:15 Uhr, was mich doch etwas verwundert hat in dieser Kombination.

Natürlich stimme ich dem Focus Artikel zu: Hier

Und die Zuschauerquote spricht für sich: Hier

 

Und ich habe auch nichts gegen die Folge per se. Es geht mir nur darum, dass dieser Inhalt zukünftig doch etwas später ausgestrahlt werden sollte.

Eine FSK-Einstufung scheint es bisher zumindest auch noch nicht zu geben …

T:B Experten-Forum Ticketmanagement 2013

Ich hatte das unglaubliche Glück am 12./13.09.2013 Gast des diesjährigen T:B Experten-Forums zum Thema Ticketmanagemt zu sein und konnte dabei vielen sehr verschiedenen und spannenden Vorträgen lauschen.

Grundsätzlich lässt sich erkennen, das die klassische Vorverkaufsstelle zunehmend an Bedeutung verliert und sich durch gute Zusammenführung von Facebook und Veranstaltung ganz neue Möglichkeiten für Veranstaltungen und Veranstalter ergeben. Auch wurde sehr deutlich dargestellt, dass der größte Verkäufer leider auch der Teuerste ist, man aber teilweise nicht drumherum kommt.

Zu den weiteren Themen gehörten auch die Nutzung neuer technischer Möglichkeiten, zum Beispiel RFID, Print@Home und ganz klar auch Social Marketing.
In den zahlreichen Vorträgen ging es unter anderem um:

Big Data (wer viel weiß, kann viele Schlüsse daraus ziehen – erinnert irgendwie sehr stark an die NSA-Geschichten … ),

Apps, was kommt und was lässt sich wofür wie gut nutzen,

Mobile Ticketing, sehr stark angelehnt an Apps und

die Thematik von Payment 3.0,

eine sehr nette Idee dabei war, das man sich mit seinem Handy in einem bestimmten Radius Veranstaltungen anzeigen lassen kann und während man unterwegs ist, das Ticket kauft. Günstiger als an der Abendkasse, aber teurer als hätte man es schon lange gemacht.

Als Keynote-Gast war SAP zur Stelle, der aktuell als Späteinsteiger das Feld aufzuräumen versucht. Im Laufe des Beitrages wurde auch eine Software von SAP namens SAP Social Media Analytics by NetBase vorgestellt. 

Die aus irgendeinem merkwürdigen Grund dafür sorgte, dass ich keine Angst mehr vor der NSA habe…
Mit der Software lässt sich zum Beispiel das Risikopotenzial einer Kundenbeschwerde anhand eines Scores zur Person erstellen. Dieser Score setzt sich unter anderem aus Informationen von Facebook, Blogs, Twitter und mehr zusammen. Desto mehr Follower mit ebenfalls hohem Score, desto größer die Gefahr eines negativen Postings. Und dies ist nur eine sehr kleiner Ausschnitt.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit einer Podiumsdiskussion zum Thema Secundary Market, hierbei ging es um den teilweise gezielten Schwarzmarkt-Verkauf von Karten und wie sich etwas dagegen machen lässt. Einer der Gastredner kam vom W:O:A und konnte Einblicke gewähren, die auch für Gäste der Veranstaltung sehr aufschlussreich gewesen sind.

Meine Schlüsse am Ende der Veranstaltung:
 
Sollte ich einmal eine Veranstaltung durchführen wollen, wird mich mein erster Weg zu Eventbrite führen, welches nicht nur von der Mitarbeiterin vor Ort gut verkauft wurde, sondern auch von dritten gelobt wurde.

Möchte ich hingegen ein Ticket kaufen, werde ich dieses zukünftig über Ticcats abwickeln.

Erfahrungsbericht Flair Flensburg

Gestern, am 31.05.2013, war ich zusammen mit zwei Freundinnen im Flair Flensburg und möchte hier gerne einen kleinen Erfahrungsbericht schreiben.

Das Flair ist in den ehemaligen Räumen der Mausefalle untergekommen, zu der Veränderung von damals zu Heute, kann ich leider nicht viel sagen, denn ich war nie Gast in der Mausefalle. Die Adresse vom Flair ist Schiffbrücke 50, 24939 Flensburg.

Das Flair ist von außen eher etwas schlichter gehalten, auch wenn hier Bereits die Pinke Farbe Einzug hält, so wird die Außenfassade durch LED Kannen entsprechend beleuchtet.

Der Herr von der Security am Eingang machte einen nicht sonderlich motivierten Eindruck. Eine Taschenkontrolle oder das Abtasten der Personen blieb aus. Eine zweite Person von der Security war am Eingang nicht zusehen.

Die Kasse war im Zwischenraum (man könnte es auch Windfang nennen) untergebracht. Die Dame machte einen netten und gut gelaunten Eindruck.

Wer nach dem Eintritt seine Jacke abgeben möchte, muss sich rechts halten, am Tresen vorbei gehen und hoch Richtung WC’s gehen. Wer das nicht weiß, wird leider nicht durch Schilder darauf hingewiesen, ich denke das ließe sich auch sehr spontan ändern.

Der Tresen als solches hat eine gute Getränkeauswahl, auch wenn die Tresenkräfte verstärkt darauf achten sollten, keine „abgestandenen“ Getränke auszuschenken. Beide Damen am Tresen waren gut gelaunt und motiviert und konnten den meisten Wünschen auch sehr schnell nachkommen.

Die Musik, sowohl von Seiten der Anlage, als auch vom DJ her, war gut, evt. Sogar etwas zu laut, dafür das leider niemand auf der Tanzfläche war.

Die Pinke Beleuchtung zieht sich hier ebenfalls als roter Faden im Konzept durch, aber auch nicht übertrieben. Mir hat es Persönlich gefallen. Auch die Beleuchtung der Tanzfläche, war für die Größe mehr als Ausreichend, auch wenn man sich bei der Verlegung der Kabel hätte etwas mehr Mühe geben können ;).

Der Lounge Bereich ist schön gemacht und auch mit hochwertigen Tischen und Sitzgelegenheiten ausgestattet, auch wenn die Schreinerischen Fähigkeiten nicht unbedingt immer die besten Waren.

Was ich auch sehr sehr schön fand, war der abgeschlossene Raucherraum drinnen. Sehr gute Idee und auch sehr gut umgesetzt. Für Raucher sicherlich sehr angenehm.

Die Toiletten der Herren waren so lala, ich denke hier muss noch etwas nachgebessert werden, einzig das Waschbecken war sehr schön.

Das Motto des Abends war „Zehnerkarte“. Hierbei erwirbt man am Eingang vom Flair eine Karte mit 10 Getränken für 10€ und kann diese dann „abtrinken“ von der Karte, wie beim Bus fahren :D.

Sehr schön gemacht.

Gegen Ende des Abends habe ich dann noch mit einer der Damen über ein paar meiner Kritikpunkte gesprochen und diese bestätigte meinen Verdacht, dass der Renovierungszustand erst der Anfang sei. Auch wenn der Betrieb bereits regulär läuft, so wird immernoch Stück für Stück renoviert und Modernisiert.

Ich für meinen Teil spreche dem Flair gutes Potenzial zu und glaube auch, dass dort noch einiges an Potenzial schlummert. Wenn es fertig ist, schaue ich gerne nochmal als Gast vorbei, ich denke das es dann einen wirklich sehr hohen Standard an den Tag legen wird, vielleicht nicht ganz so hoch wie das Phone, dafür aber auch mit deutlich humaneren Preisen.

 Hier noch der Link zur Facebook Seite.

Und natürlich auch der Link zur sehr gelungen Website.

Ich wünsche dem Betreiber und allen Mitarbeiten weiterhin viel Glück und Spaß und hoffe dass das nötige Durchhalte vermögen für etwaige Durststrecken vorhanden ist.

Mein Tipp, macht noch etwas mehr bei den Studenten Werbung, evt. Auch etwas in Richtung Begrüßungsparty oder so.

Paintball in der Politik

Bei einer gestrigen Suchmaschinenrecherche bin ich zufällig über einen Artikel der shz gestolpert.

Hier der Link zum Online Artikel.

Darin geht es um den Plan des Handewitter Hauptausschusses, die Paintball-Bahn in Handewitt noch zu verhindern.

In meinen Augen scheint die Politik fast überall in Deutschland den gleichen engstirnigen Meinungen zu folgen.

Nur weil die Amokläufer Kontakt zu Counter Strike, Paintball oder dergleichen hatten, scheint die Politik dem Trugschluss zu erliegen, dass grundsätzlich jeder Counter Strike-Spieler einmal Amok laufen wird.

Ich behaupte einfach mal, dass jeder von den Amokläufern zu irgendeinem Zeitpunkt einmal mit dem Fuß gegen einen Ball getreten hat, aber sollen wir deswegen gleich Fußball verbieten?

Natürlich ist Paintball kein Sport wie Golf oder Segeln – Gott sei dank. Aber trotzdem ist es immer noch ein Mannschaftssport, genau wie Fußball, Handball, Hockey, etc. Und es ist auch genau so eine Sportart wie Fechten. Ob ich jemanden mit einer Farbkugel oder mit einem Degen angreife, der Grundgedanke ist doch wohl der Gleiche.

In meinen Augen vertritt der Hallenbetreiber einen vollkommen korrekten Standpunkt. Natürlich sollte man es nicht mit dem Grad an Realismus übertreiben, aber man sollte es ebenso mit der Vorsicht nicht übertreiben.

Ich möchte hier noch einmal betonen, dass ich die auf der ganzen Welt stattgefunden Amokläufe für einige der grausamsten Taten halte und in keinster Weise befürworte, aber ich selber finde die Haltung der Politik zu den Thematiken mehr als betrüblich. Ich selber spiele seit Jahren schon Counter Strike und seit einiger Zeit auch unregelmäßig Paintball und ich hatte noch keinerlei Tendenzen irgendjemandem auch nur ein Haar zu krümmen.

Ich bin ein absolut friedfertiger Mensch.

Paintball-Area-Flensburg, Oder: Müll wird zu Geld?!

Ich war am 10.03.2013, wie auch ein paar andere Leute, zur Eröffnung der „neuen“ Paintball-Area-Flensburg in Handewitt.

Die grundsätzliche Idee des Ganzen war sicherlich sehr gut, aber die Umsetzung mehr als dürftig.
Die aufgebauten Hindernisse sahen nicht nur aus wie Überbleibsel vom Müll, sondern waren genauso lieblos zusammen gebaut.
Teilweise auch auf etwas gefährlichere Art und Weise, aber dazu hat sicherlich jeder seine eigene Meinung.
Schaut euch einfach die Bilder an.

Während des Tages der offenen Tür wurde übrigens auch schon in der Halle geschossen.
Wie sicher diese Aktion war, kann ich nicht sagen, ich wollte lieber genügend Abstand halten und mir das ganze nicht aus der Nähe ansehen.

Bevor wer fragt, zum Zeitpunkt der Eröffnung lag laut Aussage eines Verantwortlichen noch keine Freigabe vom Ordnungsamt vor.
Auch gibt es keine Website, keinen Flyer und sogar auf Nachfrage keine Auskunft, was das Ganze denn etwa kosten würde.

Ich werde mir die Halle sicherlich nochmal zu gegebener Zeit anschauen, aber für den Moment sollte den Verantwortlichen nur mit auf den Weg gegeben werden: Leute, es hagelt aktuell Abzüge in der B-Note. 😉

Link zur Facebook-Seite

Der König der Löwen

Erst ein paar Tage ist es  her, da war ich Gast im Hause von Stage Entertainment, dem Veranstalter für die gegenwärtig bekanntesten Musicals in Deutschland (Tarzan, Der König der Löwen, Rocky und weitere).

Angeschaut habe ich mir „Der König der Löwen“. Wer den Film oder das Buch kennt, der kennt natürlich die Handlung, alle anderen haben dringend Aufholbedarf.

Ich will gar nicht zu sehr auf das Musical als solches eingehen, dass haben schon genug vor mir gemacht. Einzig zu erwähnen wäre natürlich, dass es mir natürlich sehr sehr gut gefallen hat, besonders Timon und Pumba, aber auch Ska hat seine Rolle sehr gut gespielt. Auch war das ganze technisch sehr gut gemacht und auch mit dem entsprechendem Ideenreichtum.

Ich schreibe diesen Beitrag, um einen Dank an das Service-Personal zu richten. Die Betreuung war durchweg super, begonnen bei der telefonischen Bestellung, über den Herrn an der Tür, die Kräfte an der Garderobe und abschließend beim Personal im Saal. Die Damen am Tresen waren mehr als nur freundlich und kompetent, neben der prompten Bedienung konnte ich auch ohne Aufwand einen Tisch für die Pause reservieren. Dieser stand in der Pause mit Getränken und Speisen bereit und war durch ein Namensschild gekennzeichnet. Leider hatte sich bei meinem Nachnamen der übliche Fehler eingeschlichen, Steppert statt Steppat. Ich erkundigte mich beim Barpersonal ob ich evtl. den Namen verkehrt geschrieben hätte. Da wurde mir allerdings schon mitgeteilt, dass der Name richtig in der Liste steht und sich der Fehler beim Abtippen fürs Drucken der Karte eingeschlichen hatte und als der Fehler dann festgestellt wurde, leider keine Zeit mehr für die Korrektur war.

Mir wurde angeboten, dass mir ein neues Schild gedruckt wird, welches ich mir nach dem Musical am Merchandising-Stand abholen könne. Ich nahm dieses Angebot sehr gerne wahr und es hat alles wunderbar geklappt.

Warum ich das ganze erwähne, weil die Reservierung des Tisches kostenlos ist, es werden nur die regulären Getränkepreise gezahlt. Die sind für eine solche Veranstaltung noch durchaus human, da die Qualität sehr gut ist.

Mir hat es wie gesagt sehr gut gefallen, der nächste Musicalbesuch ist schon geplant, dann geht es zu Tarzan, mal schauen wie dieses ist.

CampusCup 2012 (Campusbowl)

Das Bilderalbum wird in nächster Zeit folgen. Erledigt 

Alle weiteren Infos zum CampusCup 2012 findet ihr auf der Seite vom CMF.

Neuerung:

Im Rahmen eines Relaunch wurde der CampusCup in CampusBowl umbenannt. Hier der neue Link.

Ansonsten ist nur zu sagen, dass die Fh nach anfänglichen Schwierigkeiten die Uni vernichtend geschlagen hat, die eine Moderatorin irgendetwas genommen hatte, die Stimmung fast schon zu gut war und dass man das mit dem Alkoholverkauf in der Halle noch einmal überdenken sollte.

Hier sei als Randbemerkung einmal darauf hingewiesen, dass die „Campushalle“ nun Flens-Arena heißt. (Nachweis)

 

Nachtrag:

Hier ist die Galerie zum CampusCup 2012:

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